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„Ich wollte weg von den Medikamenten – actensio hat mir dabei geholfen“

actensio Lukas

Lukas* ist 27, sportlich aktiv und arbeitet im Gesundheitswesen. Die Diagnose Bluthochdruck kam für ihn überraschend. Doch statt sich dauerhaft auf Medikamente zu verlassen, wollte Lukas selbst aktiv werden – und fand mit der digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA) actensio die passende Unterstützung. Im Interview spricht er über seinen Weg zu einem gesünderen Lebensstil, warum Krafttraining allein nicht ausgereicht hat und wie bereits kleine Änderungen im Alltag deutliche Effekte bei ihm erzielt haben.

Lukas, wie hast du erfahren, dass du an Bluthochdruck leidest?

"Das habe ich lange Zeit gar nicht bemerkt, ich hatte keine Symptome. Ich habe im letzten Jahr einen generellen Gesundheits-Check-up für unter 35-Jährige bei meiner Hausärztin gemacht. Dabei wurde auch mein Blutdruck gemessen – und der war deutlich zu hoch, systolisch über 140. Danach folgten ein EKG, eine Langzeitmessung sowie regelmäßige Messungen morgens und abends. Auch nachts sanken die Werte nicht ab. So kam die Diagnose zustande."

Hattest du eine Vermutung, woher der hohe Blutdruck kommen könnte?

"In meiner Familie gibt es eine gewisse Veranlagung. Dazu kommt bestimmt auch beruflicher Stress, wobei ich das nicht als Hauptursache sehe. Während der Corona-Zeit habe ich stark zugenommen – bei 1,85 m Körpergröße wog ich etwa 100 kg. Alles mögliche Faktoren." 

Hast du selbst körperlich etwas vom Bluthochdruck gemerkt?

"Nein, gar nichts. Ich hätte es ohne die Untersuchung nicht bemerkt. Das ist ja das Tückische daran."

Wie hat deine Hausärztin auf die Diagnose reagiert?

"Sie hat mich zunächst gebeten, einen Monat lang zu Hause regelmäßig Blutdruck zu messen. Das fand ich gut. Medikamente kamen erst später ins Spiel. Aktuell nehme ich eine sehr niedrige Dosis Ramipril – 1,25 Milligramm. Mein Ziel ist es, das Medikament im Sommer wieder abzusetzen."

Wurdest du von deiner Ärztin auch zu Änderungen im Lebensstil beraten?

"Nicht wirklich. Bewegung wurde zwar erwähnt, aber es gab keine tiefgehende Beratung zu Ernährung oder anderen Lebensstilfaktoren."

Wie hast du von actensio erfahren? 

"Ich arbeite selbst im Gesundheitswesen und kannte DiGA an sich bereits. Ich habe gezielt nach einer digitalen Lösung gesucht, die mich bei meinem Bluthochdruck unterstützen kann – und bin bei actensio fündig geworden. Die Verordnung habe ich dann bei meiner Hausärztin aktiv eingefordert. Für mich war klar: Ich bin noch jung, ich will nicht dauerhaft Medikamente nehmen, wenn ich es vermeiden kann."

Wie waren deine ersten Eindrücke von actensio?

"Sehr positiv! Die App hat einen Avatar, der mich direkt anspricht, das schafft eine persönliche Atmosphäre. Ich habe das Programm sehr ernst genommen und viele Lebensbereiche gleichzeitig angepackt – Ernährung, Bewegung, Achtsamkeit. Ich habe mir einen Fitnesstracker gekauft, mein Sportprogramm verändert, mich mit Meditation beschäftigt. Die App motiviert einen dabei enorm."

Was hat sich in deinem alltäglichen Bewegungsverhalten verändert?

"Ich habe vorher viel Krafttraining gemacht und dachte, das reicht. Aber mir war nicht klar, wie wichtig auch Ausdauertraining ist – gerade für den Blutdruck. Mein Training ist jetzt eine gute Mischung aus Kraft und gezieltem Kardiotraining wie Laufband, Rudern oder Spinning. Vorher habe ich auch nie auf meine Schritte geachtet und wollte auch keine Smartwatch. Jetzt habe ich mir doch einen reinen Fitnesstracker geholt und bewege mich viel bewusster. actensio weist einen darauf hin, auf kleine Dinge im Alltag zu achten – wie zum Beispiel eine Station früher aus der Straßenbahn auszusteigen oder das Auto bewusst mal stehen zu lassen."

Und wie sah es mit der Ernährung aus?

"Auch da hat sich einiges getan. Vor actensio war die DASH-Diät kein Begriff für mich. Erst durch die App habe ich verstanden, wie wichtig Obst, Gemüse und Salzreduktion sind. Ich habe bewusst angefangen, mehr frische Lebensmittel zu essen, Salz und Süßigkeiten stark zu reduzieren. Wenn man mal eine Banane oder einen Apfel isst, ist das schon ein Fortschritt – vor allem, wenn man wie ich vorher kaum Obst gegessen hat."

Hat dich dein Umfeld bei diesen Veränderungen unterstützt? 

"Ja, absolut. Meine Freundin hat mich bei der Ernährungsumstellung unterstützt, wir kochen jetzt gemeinsam bewusster und kalorienärmer. Auch meine Freunde helfen mit, indem wir zusammen ins Fitnessstudio gehen. actensio empfiehlt ja auch, sich ein unterstützendes soziales Umfeld zu schaffen – das hat bei mir sehr gut funktioniert."

Was kannst du anderen empfehlen, die von Bluthochdruck betroffen sind?

"Man muss nicht gleich alles umkrempeln. Schon 10 Minuten intensives Kardiotraining am Tag können viel bewirken – Hauptsache regelmäßig. Ich versuche es dreimal pro Woche. Und man braucht kein Fitnessstudio: Einfach rausgehen, Laufschuhe anziehen, das reicht oft schon. Ein Fitnesstracker hilft dabei enorm, weil man schwarz auf weiß sieht, wie aktiv man wirklich ist. Und in Kombination mit actensio hat man einen echten Fahrplan."

Wie geht es dir heute?

"Ich gehe deutlich bewusster mit Themen wie Ernährung, Bewegung und Stress um. Und habe viele Dinge optimiert, einiges ganz neu begonnen und vieles konsequent umgesetzt. Jetzt wiege ich etwa 88 kg – das sind rund 10 kg weniger als zum Zeitpunkt der Diagnose. Und das Beste: Meine Blutdruckwerte sind wieder im Normalbereich. Voraussichtlich kann ich im Juli die Medikamente komplett absetzen. Das war mein großes Ziel."

Würdest du actensio weiterempfehlen?

"Auf jeden Fall! Vor allem für Menschen mit leicht bis mäßig erhöhtem Blutdruck. Ich glaube, dass viele durch actensio ihre Medikamente reduzieren oder sogar ganz vermeiden könnten – vorausgesetzt, sie sind bereit, an ihrem Lebensstil zu arbeiten. Wenn man früh Medikamente nimmt und nichts verändert, bleibt man möglicherweise dauerhaft darauf angewiesen. actensio ist da eine echte Alternative."

Vielen Dank für das offene Gespräch, Lukas – und weiterhin alles Gute auf deinem Weg!

* Name und Foto auf Wunsch des Nutzers geändert.

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